Reisbacher Grundschule auf dem Eberlhof

Moorhuhnjagd live“

Am ver­gan­ge­nen Mitt­woch, den 24. Mai, stand der Vor­mit­tag ganz im Zei­chen von „Hühn­chen jagen“. Gleich zwei Grup­pen der Reis­ba­cher Grund­schu­le hat­ten sich mit ihren Leh­re­rin­nen zur infor­ma­ti­ven Hof­be­sich­ti­gung ange­mel­det und brach­ten neben einem aus­ge­las­se­nen „Jagd­trieb“ auf Hühn­chen und Fotos mit Hühn­chen auch jede Men­ge klu­ge Fra­gen mit.

2800–046-g1-05
2800–046-g1-06
2800–046-g1-04
2800–046-g1-03
2800–046-g1-02
2800–046-g1-01

Zu Gast waren die Klas­sen 4a — Klas­sen­leh­re­rin Andrea Gaß­ner, 4b — Klas­sen­leh­re­rin Tere­sa Stei­nin­ger und 4c — Klas­sen­leh­re­rin Danie­la Mandl. Bei der Begrü­ßung erfuh­ren die inter­es­sier­ten Kids, dass Hof­in­ha­ber Franz Eberl Qua­li­tät wich­ti­ger ist, als Grö­ße. Denn der Geflü­gel­hof Eberl ist ein eher klei­ner Betrieb, der auf Nach­hal­tig­keit und Trans­pa­renz setzt und damit voll im Trend von immer mehr Ver­brau­chern liegt. Das Kon­zept „Ein­kau­fen in der Regi­on direkt beim Erzeu­ger“ bie­tet größt­mög­li­che Ver­brau­cher­si­cher­heit in Zei­ten von indus­tri­el­ler Mas­sen­tier­hal­tung mit Lege­hen­nen­bat­te­ri­en von 200.000 Tie­ren und mehr und auch so man­chen Lebensmittelskandalen.

Franz Eberl: „Wer Lebens­mit­tel her­stellt hat auto­ma­tisch eine Ver­ant­wor­tung. Für die Pro­duk­te und für die Tie­re. Des­halb set­zen wir bewusst auf das Kon­zept „klein, aber fein“. Wir wol­len uns bewusst nicht von gro­ßen Han­dels­ket­ten abhän­gig machen. Da geht es am Ende nur noch um Quan­ti­tät und eine Abwärts­spi­ra­le der Qua­li­tät über unver­meid­ba­re Preis­kämp­fe. Das kommt für uns nicht in Fra­ge.“ Der Geflü­gel­hof Eberl behält so alle Fäden in der Hand. Das fängt beim Fut­ter an, denn nur qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ges Fut­ter garan­tiert die vol­le Geschmacks­qua­li­tät der Eier.

Daher baut Franz Eberl das Fut­ter für sei­ne Hüh­ner — neben Boden­hal­tung wer­den mitt­ler­wei­le auch immer mehr Hüh­ner in Frei­land­hal­tung gehal­ten — selbst an, wie Wei­zen und Mais. Soja und Mine­ral­stof­fe wer­den aus der Regi­on und Öster­reich von ver­trau­ens­wür­di­gen Part­nern hin­zu­ge­kauft. Mit die­sem Kon­zept kann der Geflü­gel­hof Eberl garan­tie­ren, dass sei­ne Eier rück­stands­frei sind und dem Fut­ter kei­ner­lei Zusät­ze, wie Geschmacks­ver­stär­ker, Hor­mo­ne, Tier­mehl oder sons­ti­ge Abfall­stof­fe bei­ge­mischt wer­den. Seit 2015 tra­gen alle Ori­gi­nal Eberl Eier zudem das offi­zi­el­le „Ohne Gentechnik“-Siegel sowie das Baye­ri­sche Qua­li­täts­prüf­sie­gel. Unse­re Fut­ter­mi­schung aus eige­ner Her­stel­lung ist dar­über hin­aus KAT-geprüft.

Unsere Eier — direkt vom Erzeuger — sind
• gentechnikfrei
• qualitätsüberwacht  und -geprüft
• auf Dioxin geprüft
• antibiotikafrei
• frei von chemischen und sonstigen Zusätzen

Ein wich­ti­ger Bau­stein für die Gesund­heit sei­ner Hüh­ner, so Franz Eberl, ist dabei die Was­ser­auf­be­rei­tung durch Memm­bran­zel­len-Elek­tro­ly­se, mit deren Hil­fe der Eberl­hof seit nun­mehr über zehn Jah­ren kei­ner­lei Anti­bio­ti­ka mehr ein­set­zen muss. „Unse­re Hüh­ner sind ein­fach viel vita­ler, gesün­der und wider­stands­fä­hi­ger. Zudem lässt sich die Des­in­fek­ti­ons­kraft des natür­lich auf­be­rei­te­ten Was­sers auch für die Des­in­fek­ti­on der Stäl­le und zur Stär­kung unse­rer Fut­ter­pflan­zen nutzen.“

Die Kin­der erfuh­ren dar­über hin­aus, dass Eberl Eier und Nudeln auch über an die 30 aus­ge­wähl­te Ver­triebs­part­ner um Umkreis von rund 100 — 150 Qua­drat­ki­lo­me­ter ver­kauft wer­den — in aus­ge­such­ten Geschäf­ten und auf Bau­ern­märk­ten. Eine wei­te­re Ver­triebs­schie­ne sind die Regio­ma­ten — zu allen Jah­res­zei­ten wohl­tem­pe­rier­te Hof­la­den-Auto­ma­ten, die täg­lich frisch bestückt wer­den — an denen Ver­brau­cher rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr ein aus­ge­such­tes Sor­ti­ment an Eberl-Pro­duk­ten erste­hen können.

Das gesam­te Spek­trum des Ange­bots mit lecke­ren sai­so­na­len Schman­kerln gibt es im Hof­la­den auf dem Eberl­hof — die drit­te Säu­le im regio­na­len Ver­kaufs­kon­zept. Hier zau­bert Mari­an­ne Bau­er unter ande­rem uner­müd­lich immer neue Köst­lich­kei­ten aus regio­na­len Produkten.

Ins­ge­samt arbei­ten drei Gene­ra­tio­nen auf dem Eberl­hof, denn auch die Eltern von Hof­in­ha­ber Franz Eberl sowie sei­ne vier Kin­der sind aktiv invol­viert. Sohn Mar­kus befin­det sich als Hof­nach­fol­ger der­zeit in der betrieb­li­chen Aus­bil­dung und unter­stützt bereits tat­kräf­tig den Betrieb.

Für die Grund­schü­ler gab es neben jeder Men­ge Infor­ma­tio­nen aber auch aus­gie­big Gele­gen­heit, das Leben auf dem Eberl­hof „live“ mit­zu­er­le­ben. Sie besuch­ten die flei­ßi­gen Lege­hen­nen auf dem gro­ßen Frei­landareal und hat­ten jede Men­ge Spaß, nah­men den Hof­la­den-Auto­ma­ten vor dem Fahr­rad­ge­schäft Bai­er aus­gie­big unter die Lupe und lie­ßen sich genau sein Innen­le­ben und die Funk­ti­ons­wei­se erklä­ren, war­fen einen Blick in die Sor­tier- und Pack­stati­on sowie in den Raum mit der Was­ser­auf­be­rei­tungs­an­la­ge. Ihr Wis­sens­durst war dabei uner­schöpf­lich und so frag­ten sie Franz Eberl förm­lich „ein Loch in den Bauch“. Erst als sie die letz­te Sta­ti­on, das klei­ne pri­va­te Brot­zeit­stüberl, erreicht hat­ten, kehr­te kurz­zei­tig Ruhe ein und alle mach­ten sich über die klei­ne Brot­zeit her, die Mari­an­ne Bau­er inzwi­schen her­ge­rich­tet hat­te — mit bun­ten Brot­zeit­ei­ern, Mini-Bren­zen und -Sem­meln von der Bäcke­rei Weber und Auf­strich­sch­man­kerln aus dem Hofladen.

Mit einem Grup­pen­fo­to und einem „Dan­ke, Herr Eberl“ im Chor ver­ab­schie­de­ten sich die klei­nen Reis­ba­cher dann nach die­sem span­nen­den Besuch.

Das könnte Sie auch interessieren:

Wer war zuerst da: Henne oder Ei?
Unsere fleissigen Haushühner, die uns regelmäßig mit frischen Frühstückseier versorgen, haben eine ziemlich spannende Vergangenheit. Mehr über den Stammbaum und noch so manches mehr — HIER.

Geflügelhof Eberl
Qualität und Frische. Aus Marklkofen im Vilstal.