Das Ei in der Geschichte

Das Ei als Symbol

Das Ei war schon immer mehr als Nah­rung, in den ver­schie­de­nen Kul­tu­ren hat­te es unter­schied­li­che Bedeu­tun­gen. Es war ein Sym­bol der Frucht­bar­keit und des Lebens. Im Chris­ten­tum wur­de sei­ne Bedeu­tung z.B. auf das Oster­fest übertragen.

Das Ei in der Antike

In der Anti­ke haben Phi­lo­so­phen das Ei sogar mit den vier Ele­men­ten ver­gli­chen: Die Scha­le mit der Erde, das Eiklar mit dem Was­ser, den Dot­ter mit dem Feu­er und die Luft­kam­mer mit der Luft.

Das Ei bei den Germanen

Schon im 4. Jahr­hun­dert wur­den bunt­be­mal­te Eier als Grab­bei­ga­be in römisch-ger­ma­ni­sche Grä­ber gelegt. Die Sage erzählt, dass die ger­ma­ni­sche Lie­bes­göt­tin Oste­ra für Frucht­bar­keit und begin­nen­de Blü­te im Früh­ling steht, die nach der tris­ten Win­ter­zeit mit vie­len bun­ten Far­ben wie­der in Erschei­nung tritt. In frü­he­ren Zei­ten wur­den der Früh­lings­göt­tin Ost­a­ra des­halb bun­te Eier zum Opfer gebracht. Heu­te gel­ten Sie eher als Zei­chen der Freundschaft.

Das Ei im Mittelalter

Spä­ter im Mit­tel­al­ter ver­wen­de­te man das Ei als Natu­ral­ab­ga­be für Schul­den oder auch als Lie­bes­ga­be. Ein fest­ste­hen­der Zah­lungs­ter­min für die Land­pacht war der Grün­don­ners­tag. Eier, die am Grün­don­ners­tag gelegt wur­den, gal­ten als etwas Beson­de­res und man sprach Ihnen Heil­kräf­te zu. Dar­aus ent­stand spä­ter der Brauch, am Oster­sonn­tag Eier zu ver­schen­ken, denn Ostern war auch ein Freu­den­fest, da es als Sym­bol für Beginn und Zukunft des Lebens galt.

Das Ei im Christentum

Im Chris­ten­tum ist das Ei in der Oster­zeit ein Zei­chen für die Auf­er­ste­hung. Schon in der Urchris­ten­heit galt das Ei als Sinn­bild des Lebens und des Neu­be­ginns und es wur­de des­halb den Toten mit ins Grab gege­ben. Das Ei hält etwas ver­bor­gen, ist wie ein ver­schlos­se­nes Grab, in wel­ches ein Leben ein­ge­schlos­sen ist. Damit wird die Bezie­hung zur Auf­er­ste­hung Chris­ti deut­lich und die Ver­bin­dung zwi­schen dem Ei und Ostern für die Chris­ten erklärbar.

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