Geflügelhof Eberl – mit der Lizenz des Osterhasens

Der Eberlhof hat eine alte Marklkofener Tradition wieder aufgenommen

Wer hat sich nicht schon mal die Fra­ge gestellt, woher der Oster­ha­se sei­ne bun­ten Eier bekommt. Allein kann er das doch gar nicht bewerk­stel­li­gen. Sein Kol­le­ge, der Weih­nachts­mann, hat immer­hin sei­ne flei­ßi­gen Elfen.

Nun, das Geheim­nis ist jetzt gelüf­tet – Meis­ter Lam­pe bekommt die klei­nen far­bi­gen Kunst­wer­ke aus Mar­k­lk­ofen. Oder anders gesagt: Die Wie­ge der Eier­fär­be­rei in Nie­der­bay­ern stand in Mar­k­lk­ofen.

Wie der Osterhase im schönen Vilstal erstmals eine Heimat fand

Das Eier­fär­ben ist seit vie­len Jahr­zehn­ten eng mit Mar­k­lk­ofen ver­bun­den. Vor rund 75 Jah­ren, gleich nach dem Krieg im Jahr 1946, grün­de­te Franz Beham hier sei­nen Eier-, Wild- und Geflü­gel­han­del und ging dem Oster­ha­sen – anfangs noch in klei­nen Men­gen und rei­ner Hand­ar­beit – Jahr für Jahr zur Hand, indem er aus brau­nen und wei­ßen Hüh­ner­ei­ern bun­te mach­te.

Nach­dem er Gefal­len an dem „Oster­ha­sen-Job“ gefun­den hat­te, ver­leg­te er sich in den 1950er Jah­ren dann ganz auf die Eier­fär­be­rei. Ab 1953 – nicht zuletzt auf­grund eige­ner Tüf­te­lei­en konn­te er den Oster­ha­sen mit immer grö­ße­ren Men­gen bun­ter Eier unter­stüt­zen – Stich­wort Tech­ni­sie­rung und Auto­ma­ti­sie­rung. 1981 ver­leg­te Sohn Wolf­gang Beham den Fir­men­sitz dann ins Schwa­ben­land und der Oster­ha­se muss­te auf­grund feh­len­der Unter­stüt­zung das schö­ne Vil­s­tal ver­las­sen.

Bis heu­er – denn jetzt hat der Geflü­gel­hof Eberl die lang­jäh­ri­ge Tra­di­ti­on „Bun­te Eier aus Mar­k­lk­ofen im Vil­s­tal“ neu belebt und damit die Lizenz des Oster­ha­sens reak­ti­viert. Der muss nun end­lich kei­ne Über­stun­den mehr machen 🙂 .

Breaking News vom Eberlhof – Wo der Osterhase seine bunten Eier ordert

Bei der Ent­schei­dung, eine eige­ne Eier­fär­be­rei auf dem Eberl­hof zu bau­en, stan­den für Hof­in­ha­ber Franz Eberl “Qua­li­tät und Fri­sche” im Fokus: “Mit unse­rer eige­ne Eier­fär­be­rei haben wir künf­tig auch hier die Kon­trol­le über die gesam­te Pro­duk­ti­ons­ket­te.” Und weil die bun­ten Kunst­wer­ke so lecker sind, gibt es sie als “Ori­gi­nal Eberl’s bun­te Brot­zeit­ei­er” nicht nur zu Oster­zeit, son­dern ganz­jäh­rig. Ver­wen­det wer­den nur fri­sche Eier der Güte­klas­se A und der Grö­ße M, die über­wie­gend aus Frei­land­hal­tung sowie teil­wei­se aus Boden­hal­tung stam­men.

Sie kön­nen par­al­lel in sechs ver­schie­de­nen Far­ben her­ge­stellt wer­den – inklu­si­ve Metal­lic- und Pas­tell­tö­nen, Regen­bo­gen und Rin­gel: „Alle Eier wer­den mit Hoch­glanz-Lebens­mit­tel­far­be lackiert. Dabei dringt die Far­be nicht ins Ei ein, son­dern ver­sie­gelt nur die Scha­le von außen und bie­tet so zusätz­li­chen Schutz.“ Nach dem Erhit­zen wer­den die Eier sofort abge­kühlt – damit wird die Blau­fär­bung des Dot­ters ver­hin­dert. Durch das Kochen – scho­nend in 93 Grad hei­ßem Dampf – sind die Eier zusätz­lich län­ger halt­bar. Bei unver­letz­ter Scha­le min­des­tens 28 Tage.

Alle Ori­gi­nal Eberl’s bun­te Brot­zeit­ei­er aus eige­ner Fär­be­rei sind zudem gen­frei zer­ti­fi­ziert, denn das Fut­ter für die flei­ßi­gen Lege­hen­nen wird in Eigen­re­gie ange­baut und gemischt. Dar­über hin­aus kom­men bereits seit über zehn Jah­ren auf dem Eberl­hof kei­ner­lei Anti­bio­ti­ka und ande­re che­mi­sche Zusatz­stof­fe zum Ein­satz und durch die Ver­wen­dung natür­li­cher bio­lo­gi­scher Pro­duk­te zur Stall­rei­ni­gung gilt auch die “100 Pro­zent Fipronil-frei”-Garantie.

Von Ver­brau­cher­si­cher­heit und größt­mög­li­cher Trans­pa­renz kön­nen sich Besu­cher­grup­pen auf dem Eberl­hof – nach Anmel­dung – auch per­sön­lich über­zeu­gen: “Neben unse­rem sta­tio­nä­ren Stall mit gro­ßer Grün­flä­che haben wir auch zwei Mobil­stäl­le für die Frei­land­hal­tung im Ein­satz, die som­mers wie win­ters über ein sehr gutes Stall­kli­ma ver­fü­gen”, so Franz Eberl. Auf­grund der glat­ten Ober­flä­chen ist auch hier für größt­mög­li­che Keim­frei­heit gesorgt.

Aber auch bei der Ver­pa­ckung der bun­ten Brot­zeit­ei­er setzt der Geflü­gel­hof Eberl auf Qua­li­tät, die mit der Natur ver­ein­bar ist: “Unse­re trans­pa­ren­ten Ovo­therm-Eier­ver­pa­ckun­gen bestehen aus recy­cel­ten Geträn­ke­fla­schen und sind zu 100 Pro­zent  wie­der­ver­wert­bar.”

Und weil Qua­li­tät vor Quan­ti­tät geht und dabei für die Ver­brau­cher auch der Preis stim­men soll – dann klappt’s auch mit dem Oster­ha­sen – wer­den die bun­ten Brot­zeit­ei­er aus­schließ­lich in regio­na­lem Direkt­ver­trieb ver­mark­tet.

Da stimmt der öko­lo­gi­sche Fuß­ab­druck und die Ver­brau­cher wis­sen jeder­zeit, wo die Pro­duk­te her­kom­men.

Es gibt sie an ins­ge­samt zehn Eberl Hof­la­den-Auto­ma­ten im Land­kreis – rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr und täg­lich frisch bestückt. Dar­über hin­aus wer­den Ori­gi­nal Eberl-Pro­duk­te auch auf Bau­ern­märk­ten und in aus­ge­such­ten Fein­kost­lä­den ange­bo­ten. Das kom­plet­te Sor­ti­ment mit allen sai­so­na­len Schman­kerln gibt’s aller­dings nur mon­tags bis sams­tags im Hof­la­den in Mar­k­lk­ofen.

Erschie­nen im “Din­gol­fin­ger Anzei­ger” vom 29. März 2019

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