Frauenbund zu Gast am Eberlhof

„Erst die Arbeit, dann das Vergnügen …“

Franz Eberl und Mari­an­ne Bau­er begrüß­ten über drei­ßig Mit­glie­der des Katho­li­schen Frau­en­bun­des Mar­k­lk­ofen bei hoch­som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren auf dem Geflü­gel­hof Eberl zu einer Hof­be­sich­ti­gung.  

Zu Beginn gab es eini­ge Betriebs­da­ten: Das Unter­neh­men bewirt­schaf­tet cir­ca 70 Hekt­ar Acker­land, die für den Fut­ter­an­bau für die Hen­nen benö­tigt wer­den – nur Soja wird von einem lang­jäh­ri­gen öster­rei­chi­schen Part­ner, der glei­che Qua­li­täts­an­sprü­che wie der Eberl­hof hat, zuge­kauft – sowie 23 Hekt­ar Wald. Die Lege­hen­nen sind auf sie­ben klei­ne Stal­l­ein­hei­ten an zwei Stand­or­ten ver­teilt. Der Eberl­hof gehört damit zu den „eher klei­nen Eier­pro­du­zen­ten“: 

Qualität vor Quantität

„Klein aber fein – das ist dabei eine ganz bewuss­te Ent­schei­dung. So kön­nen wir jeder­zeit die Qua­li­täts­kon­trol­le für den gesam­ten Pro­duk­ti­ons­ab­lauf im Betrieb garan­tie­ren“, so Franz Eberl. Dies ist auch der Grund, war­um der Eberl­hof 2018 sei­ne eige­ne Eier­fär­be­rei für Eberl’s bun­te Brot­zeit­ei­er gebaut hat.

Ver­brau­cher­si­cher­heit, Umwelt­be­wusst­sein ste­hen ganz oben auf der Prio­ri­tä­ten­lis­te des Geflü­gel­hof Eberl. Dazu gehö­ren eine trans­pa­ren­te Pro­duk­ti­ons­ket­te, stren­ge inter­ne und exter­ne Qua­li­täts­kon­trol­len sowie aner­kann­te Zer­ti­fi­zie­run­gen – unter ande­rem GQB, KAT und VLOG – und kur­ze Trans­port­we­ge. Dabei macht der wach­sen­de Büro­kra­tis­mus dem Betrieb aller­dings zuse­hends Sor­gen. 

Unsere Eier – direkt vom Erzeuger – sind
• gentechnikfrei
• qualitätsüberwacht  und ‑geprüft
• auf Dioxin geprüft
• antibiotikafrei
• frei von chemischen und sonstigen Zusätzen

Zum Hof gehört dar­über hin­aus auch ein Hof­la­den, der sich unter Lei­tung von Mari­an­ne Bau­er immer mehr zum kuli­na­ri­schen Geheim­tipp ent­wi­ckelt hat.

Neben Ori­gi­nal Eberl Fri­sch­ei­er aus Boden- und Frei­land­hal­tung und Ori­gi­nal Wei­zen- und Din­kel­nu­deln gibt es hier sai­so­na­le Spe­zia­li­tä­ten aus „Mari­an­nes Schman­kerl­kü­che“ – Mar­me­la­den, Sos­sen, Likö­re, Sirup, Hüh­ner­sup­pe etc.

Dar­über hin­aus aber auch eini­ge aus­ge­such­te Pro­duk­te, die nicht aus eige­ner Pro­duk­ti­on stam­men – zum Bei­spiel Bio­ge­mü­se, Honig, Nudel­so­ßen, Supre­mo-Kaf­fee, Geflü­gel­tei­le, hand­ge­fer­tig­te Duft­ker­zen etc., sowie ganz neu auch Milch‑, Joghurt- und Käse­spe­zia­li­tä­ten von den Vil­stal­schä­fern aus Vils­bi­burg. 

Viel Auslauf für fleißige Legehennen

Die ers­te Sta­ti­on war der Frei­land­stall auf dem Hof­ge­län­de. Hier konn­ten die Besu­che­rin­nen das ansons­ten flei­ßi­ge Feder­vieh beim Sand- und Son­nen­ba­den beob­ach­ten. Die meis­ten von ihnen zie­hen sich aller­dings an hei­ßen Tagen zum Rela­xen in den Schat­ten zurück. Rela­xen ist ange­sagt – bis gegen Abend die Tem­pe­ra­tu­ren wie­der ange­neh­mer wer­den.

Ihre täg­li­che Arbeit, so erfuh­ren die Besu­che­rin­nen – erle­di­gen die Hüh­ner-Ladies bereits bis 10 Uhr mor­gens im Stall, der danach geöff­net wird. Ganz unter dem Mot­to: „Erst die Arbeit, dann das Ver­gnü­gen“.

Ihrer Arbeit gehen die Hen­nen cir­ca ein Jahr lang nach – danach wer­den die Eier­scha­len in der Regel zu dünn. Dann wer­den sie her­den­wei­se aus­ge­tauscht oder begin­nen nach einer gleich­zei­tig ein­ge­lei­te­ten Mau­ser – Dau­er cir­ca sechs Wochen – ihre zwei­te  Run­de als Lege­hen­nen, nun wie­der mit dicke­rer Scha­le. 

Gesundes Futter als Basis

Wei­te­re Sta­tio­nen und The­men waren die Abläu­fe in der Pack­stati­on, die Pro­duk­ti­ons­schrit­te in der Fär­be­rei sowie die natür­li­che Was­ser­auf­be­rei­tung mit­tels Aqua­dron-Tech­no­lo­gie von Inno­wa­tech – wobei nur Trink­was­ser, Koch­salz und Strom benö­tigt wer­den.

Das umwelt­freund­li­che Ver­fah­ren unter­stützt das Immun­sys­tem der Tie­re, so kann seit über zehn Jah­ren auf dem Eberl­hof kom­plett auf den Ein­satz von Anti­bio­ti­ka ver­zich­tet wer­den.

Es hilft neben der Des­in­fek­ti­on des Tränk­was­sers zudem bei der Rei­ni­gung der Stäl­le sowie beim Getrei­de­an­bau. 

Nach all den Infor­ma­tio­nen war es nun Zeit für den gemüt­li­chen Teil im Hofst­überl. Dort ver­wöhn­te Mari­an­ne Bau­er die Besu­che­rin­nen unter ande­rem mit Schman­kerln aus dem Hof­la­den sowie selbst geba­cke­nem Brot und Kuchen und zwi­schen­durch schau­ten sich die Besu­che­rin­nen in aller Ruhe im Hof­la­den um.

Das könnte Sie auch interessieren:

In den Gemeinden Marklkofen, Frontenhausen, Reisbach, Dingolfing (3x), Landau, Pilsting (2x) und Gottfrieding haben Sie darüber hinaus die Möglichkeiten an einem unserem “coolen” Eierautomaten rund um die Uhr frische Original Eberl-Produkte zu bekommen. Weitere Information zu unseren Eierautomaten finden Sie hier.

Geflügelhof Eberl
Qualität und Frische. Aus Marklkofen im Vilstal.