Spende Kalvarienberg

Franz Eberl übergab Spende für Erhalt des Kalvarienbergs

“Kalvarienberg ist jede Unterstützung wert”

Der Kal­va­ri­en­berg in Poxau – gera­de vor kur­zem einer der 13 Stars beim „Tag der offe­nen Gar­ten­tür“ vom Obst- und Gar­ten­bau­ver­ein in Aiglk­ofen – hat beson­ders nach sei­ner Restau­rie­rung, vie­le Fans, zu denen auch Franz Eberl, Inha­ber des Geflü­gel­hofs Eberl, und sei­ne Lebens­ge­fähr­tin Mari­an­ne Bau­er, gehö­ren.

Bild links – v.l.n.r.:
Franz Eberl, Mat­thi­as Unter­holz­ner seni­or, Mari­an­ne Bau­er

Damit das ein­ma­li­ge Kul­tur­denk­mal – Kreuz­weg mit 12 Sta­tio­nen und der impo­san­ten Kreu­zi­gungs­grup­pe – auch in Zukunft in vol­ler Schön­heit erstrahlt und nach der auf­wen­di­gen Restau­rie­rung lan­ge erhal­ten bleibt, bedarf es der lau­fen­den Instand­hal­tung. Das bedeu­tet, dass die Pfar­rei Mar­k­lk­ofen auch wei­ter­hin auf Unter­stüt­zung aus der Bevöl­ke­rung ange­wie­sen ist.

Die pri­va­te Spen­de über 500 EUR von Franz Eberl, der auch einen Platz im Gemein­de­rat inne­hat, nahm Mat­thi­as Unter­holz­ner seni­or in sei­ner Funk­ti­on als Kir­chen­pfle­ger in Emp­fang. Doch dies ist kei­ne ein­ma­li­ge Sache, so Franz Eberl: „In der nächs­ten Zeit wer­den wir Spen­den von Besu­cher­grup­pen unse­res Geflü­gel­hofs eben­falls für den Kal­va­ri­en­berg sam­meln.“

Wissenswertes über den Kalvarienberg in Poxau

Es ist eine der schöns­ten kirch­li­chen Kul­tur­stät­ten der Gemein­de Mar­k­lk­ofen und in sei­ner beson­de­ren Form bay­ern­weit wohl ein­zig­ar­tig. Doch nach über 300 Jah­ren hat­te der Zahn der Zeit im Unter­grund an dem geschicht­li­chen Klein­od genagt: Die Wur­zeln des impo­san­ten alten Baum­be­stand hat­ten die Anla­ge gefähr­lich geho­ben und ver­scho­ben und bedurf­te einer auf­wen­di­gen Grund­sa­nie­rung, die im Sep­tem­ber 2015 been­det wur­de. Nun steht die ein­ma­li­ge Kul­tur­anla­ge wie­der für alle Besu­cher offen, die hier einen Moment der Ein­kehr erle­ben möch­ten.

Ein Kal­va­ri­en- oder Sta­ti­ons­berg ist ein reli­giö­ses Denk­mal, das auf einem Hügel liegt und die Sta­tio­nen der Chris­tus-Pas­si­on in einer Art Pil­ger­weg dar­stellt. Der Begriff lei­tet sich von der latei­ni­schen Über­set­zung des ara­mäi­schen Berg­na­mens Gol­ga­tha ab – ursprüng­lich als „cal­va­riae locus“ bezeich­net, was über­setzt soviel wie „des Schä­dels Ort“ heißt. Auf dem Kal­va­ri­en­berg in Poxau, der um 1710 von den dama­li­gen Schloss­her­ren von Poxau ange­legt wur­de, befin­det sich heu­te unter ande­rem eine Kreuz­grup­pe und ein Sta­ti­ons­häus­chen mit Reli­efs aus dem aus­ge­hen­den 19. Jahr­hun­dert. Die sehens­wer­te Kal­va­ri­en­berg­ka­pel­le stammt in ihrer jet­zi­gen Form aus dem Jahr 1735 und beher­bergt ein Hei­li­ges Grab.

Geflügelhof Eberl
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