Frauenbund Griesbach besucht Eberlhof

Tierwohl und Hygiene als oberste Prämisse

Der Andrang war so groß, dass die Mit­glie­der des Katho­li­schen Frau­en­bunds Gries­bach gleich in zwei Grup­pen den Geflü­gel­hof Eberl besuch­ten – am 8. und am 15. Juni. Alle woll­ten mit eige­nen Augen sehen, wie art­ge­rech­te Hüh­ner­hal­tung heu­te funk­tio­niert und regio­na­le Pro­duk­te erfolg­reich ver­mark­tet wer­den kön­nen.

Hier hat Hof­in­ha­ber Franz Eberl mit sei­nem Kon­zept „Fri­sche und Qua­li­tät aus der Regi­on“ mitt­ler­wei­le vor­bild­li­che Maß­stä­be gesetzt und sich über die Gren­zen Mar­k­lk­ofens hin­aus einen Namen gemacht. An mitt­ler­wei­le neun Eier-Auto­ma­ten im Land­kreis, auf regio­na­len Bau­ern­märk­ten und über aus­ge­such­te Ver­triebs­part­ner, wie Ede­ka in Reis­bach, die End­res Geträn­ke­märk­te und ande­re, sind die Pro­duk­te vom Geflü­gel­hof Eberl – fri­sche Eier, Brot­zeit­ei­er, Nudeln aus Eberl-Eier, aber bei­spiels­wei­se auch eine Haus­ma­cher-Toma­ten­so­ße und ‑Hüh­ner­sup­pe erhält­lich.

Im Hof­la­den auf dem Eberl-Hof gibt es zudem jeder­zeit sai­so­na­le Schman­kerl zu ent­de­cken, die Mari­an­ne Bau­er, Lebens­ge­fähr­tin von Franz Eberl, immer wie­der mit viel Lie­be kre­iert. Der­zeit haben natür­lich Erd­bee­ren Sai­son – als Mar­me­la­den, Sirup, Likör oder bei­spiels­wei­se Erd­beer-Limes. Frisch gepflückt auf dem Erd­beer­feld gegen­über des Geflü­gel­hofs steckt in den Glä­sern und Fla­schen die gan­ze Fri­sche und Fruch­tig­keit, die bei den Lieb­ha­bern von regio­na­len Pro­duk­ten so begehrt ist.

Inter­es­siert besuch­ten die Damen aus Gries­bach die frei­lau­fen­den Eier­lie­fe­ran­ten auf der Wie­se hin­ter dem Eberl-Hof, besich­tig­ten ihren luf­ti­gen Hüh­ner­stall sowie die Pack- und Sor­tier­sta­ti­on, in der per Durch­leucht­sta­ti­on Schmutz- oder Bruch­ei­er aus­sor­tiert wer­den, bevor die rest­li­chen Eier auf För­der­bän­dern auto­ma­tisch nach Grö­ßen sor­tiert und am Ende ver­triebs­fer­tig ver­packt wer­den.

Am Eier-Auto­ma­ten in der Reis­ba­cher Stra­ße 17 erfuh­ren die Besu­che­rin­nen mehr über das Kon­zept der regio­na­len Ver­mark­tung. Die Auto­ma­ten im Land­kreis wer­den täg­lich mit fri­schen Pro­duk­ten bestückt. Die­se sind im Som­mer vor Hit­ze und im Win­ter vor Käl­te durch moderns­te Tech­nik geschützt. Nach­dem Franz Eberl 2012 den ers­ten Eier-Auto­ma­ten in Mar­k­lk­ofen instal­lier­te, ste­hen wei­te­re Auto­ma­ten mitt­ler­wei­le auch drei­mal in Din­gol­fing, zwei­mal in Pil­s­ting, in Reis­bach, Land­au und Gott­frie­ding. Mit dem Auto­ma­ten-Kon­zept konn­te Franz Eberl ver­hin­dern, in die Preis­fal­le gro­ßer Super­markt­ket­ten zu gera­ten. Sei­ne Devi­se lau­tet „Klas­se statt Mas­se“ und größt­mög­li­che Unab­hän­gig­keit.

Damit hat er alle Wei­chen so gestellt, eines Tages einen gut funk­tio­nie­ren­den Betrieb an sei­nen Sohn Mar­kus über­ge­ben zu kön­nen. Außer­dem erfuh­ren die Besu­che­rin­nen, dass Qua­li­tät schon beim Fut­ter anfängt. Das stammt auf dem Eberl-Hof aus eige­nem, kon­trol­lier­tem Anbau. Zudem wird das Was­ser für die Hüh­ner­schar extra in einer Elek­tro­ly­se-Anla­ge auf­be­rei­tet. Franz Eberl: „Dank die­ser Metho­de kön­nen wir zu 100 Pro­zent auf Anti­bio­ti­ka­bei­ga­ben ver­zich­ten – und das schon seit Jah­ren und auf rein natür­li­cher Basis.“

Gesun­de Ernäh­rung und das Wohl der Tie­re sind beim Geflü­gel­hof Eberl obers­te Prä­mis­se, genau­so wie abso­lu­te Hygie­ne. So wird der Betrieb bei­spiels­wei­se seit 1988 fort­lau­fend – bis zu sechs­mal im Jahr – auf Sal­mo­nel­len über­prüft – immer mit dem erfreu­li­chen Ergeb­nis – hygie­nisch ein­wand­frei und bes­tens.

Ein beson­de­res High­light war natür­lich ein Besuch im Hof­la­den. Hier hat Mari­an­ne Bau­er, alle Fäden in der Hand. Mit viel Lie­be und Lei­den­schaft kre­iert sie immer wie­der neue sai­so­na­le Schman­kerl, die im Hof­la­den ange­bo­ten wer­den und immer neue Fans gewin­nen. Am Ende der Hof­be­sich­ti­gung gab es noch eine klei­ne Brot­zeit mit auf den Weg.

Geflügelhof Eberl
Qualität und Frische. Aus Marklkofen im Vilstal.